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Über

Ich bin Frieda, 37 Jahre alt, in alphabetischer Reihenfolge Lehrerin (aber sonst ganz nett), Mama und Tupper-Tante für Kosmetik. In meiner "Freizeit", und die Anführungszeichen stehen da nicht aus ästhetischen Gründen, investiere ich meine Energie hauptsächlich in Atmen und die Aufrechterhaltung meiner wichtigsten Organfunktionen. Früher, als ich noch jung und wild war, hätte dort jetzt was von Partys und Motorrädern gestanden, aber das fällt nun unter "Es war einmal..."  Ich erzähle euch aus meinem Leben, teilweise Realität pur und teilweise "kreativ erweitert", aber das bleibt mein Geheimnis Viel Spaß beim Lesen!

 

Alter: 38
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
...konnte ich beobachten wie sich die Welt dreht und nicht wie die Wolken am Himmel ziehen.

...hatte ich ein Ersatzknopfloch und nicht einfach einen Knopf verloren.

Wenn ich mal groß bin...:
....werde ich eine Boygroup.

Ich wünsche mir...:
Weltfrieden. Nicht nur aus politischer Korrektheit, eigentlich mehr aus gegenteiligen Gründen.

Ich glaube...:
...dass vor allem Politiker lieber die Realität bekämpfen als offensichtliche Probleme.

Man erkennt mich an...:
...dem fehlenden Blatt vor meinem Mund.

Ich grüße...:
Dani.



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Blog

Was ist Größe - im Dienst?

Meine Erkältung, die nun schon seit über einer Woche lauernd um mich herum schleicht, hat nun endlich das Zepter übernommen. Dankenswerterweise hat sie gewartet, bis a) Ferien sind und b) mein Mann Urlaub hat, damit ich weder die Kinder anderer Leute noch das eigene vernachlässigen muss. Das heißt meine Erkältung zeigt durchaus eine gewisse dienstliche Größe, aber darum soll es heute nicht gehen, die Psyche von Krankheiten durchblicke ich nicht im Mindesten, dafür müsste ich noch eine Menge meditieren..... Ich bin also erkältet, und da a) Ferien sind und b) mein Mann Urlaub hat, gönne ich mir den Luxus, heute mal im Bett zu bleiben. Von "Sex and the City" habe ich bereits gefühlte 183 Staffeln geschaut, als plötzlich mein Blick auf ein Buch fällt: "Harry Potter and the Cursed Child". Natürlich! Da liegt es schon eine Weile, und ich bin nicht zum Lesen gekommen, denn tagsüber bin ich "beschöftigt" und abends im Bett lese ich nicht mehr, seit mein Zwerg auf der Welt ist, denn Zwerg und ich schlafen im selben Raum, und Zwerg soll ungestört schlafen. Heute jedoch kann ich zurück hopsen in die wunderbare Welt der Hexen und Zauberer, und ich weiß  jetzt schon, dass ich enorme Probleme haben werde, daraus wieder aufzutauchen. Vor Jahren, als der fünfte Harry-Potter-Band erschien, begann ich abends nach Schulschluss zu lesen. Ich las und las, schlief zwischendurch immer mal wieder mit dem Kopf auf dem Buch ein, wachte auf und las weiter. Ich brauche eine Weile, denn wenn ein Buch gut ist, blättere ich immer wieder zurück und erfreue mich an einer Stelle mehrmals. Es kam der nächste Morgen, ich war noch nicht fertig mit meinem Buch. Ich rief also in der Schule an, meldetet mich krank und las weiter. Moralisch verwerflich? Unbedingt! Egal. Einige Jahre später erzählte ich in einer Weinlaune meinem Chef (selbst nüchtern) davon. (Intellektuell verwerlich? Unbedingt!) Und statt mit einem Eintrag in die Personalakte reagierte der Herr auf meine zauberhafte Eskapade folgendermaßen: "Ist es nicht schön, wenn man sich für etwas so begeistern kann?" Ja, dachte ich, gerade in diesem Moment kann ich mich für dich auch außerordentlich begeistern. DAS ist dienstliche Größe. Chapeau!

 

1 Kommentar 18.10.16 18:22, kommentieren

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Erleucht/-leichterung beim Bäcker

Heute habe ich einen Arzttermin. Ich bin zu früh und denke mir, ich nutze die Zeit und hole mir schnell einen Kaffee und etwas feste Nahrung. Als ich die Bäckerei betrete, steht dort ein junger Mann (höchstens 28), der so umwerfend schön ist, dass es mich beinahe umwirft. Sofort spult mein Gehirn das komplette Programm ab: "Körperspannung! Zieh nicht solche Grimassen! Krakehl nicht wieder so laut rum! Wann hast du dir eigentlich das letzte Mal die Augenbrauen gezupft? Liegen die Haare?....Du lieber Gott! Und bestell jetzt bloß nix mit so vielen Kalorien!" Ich säusel der Verkäuferin (die übrigens wenig Körperspannung, dafür aber viel Augenbraue hat) "einen Cappuccino bitte" zu in einer Stimmlage, die ganz sicher nix mit mir zu tun hat und von der sie sich bestimmt sexuell belästigt fühlt, als mich die Erkenntnis plötzlich wie ein Blitzschlag trifft: ICH BIN RAUS! Ich bin zu alt, zu dick, zu hässlich! Und durch diese Erkenntnis bin ich dermaßen erleichtert, dass ich laut aufseufze, während Körper- und andere Spannung von mir abfällt.
"Und ein Baguette mit Käse" krakehl ich hinterher. Und dann werde ich zu einer jener Verrückten, die ohne jeden erkennbaren Grund und vor allem ohne Gesprächspartner in der Öffentlichkeit einfach vor sich hinkichern.

1 Kommentar 17.10.16 20:58, kommentieren